Montag, 27. Juli 2015

Falls ihr mich jetzt für verrückt erklärt.....

.....och, das macht nix.
Ich zeig euch trotzdem jetzt N U R  Bilder von meiner Hortensie auf der Terasse. Ihr wißt schon.....die, die direkt am (Entengrütze-) teich, riesengroß und in praller Sonne steht.

Sie ist einfach soooo schön...ich muß sie ständig angucken. Und darum bekommt I H R  sie jetzt auch, von gaaaanz nah, zu sehen.
Anklicken zeigt noch mehr von der Pracht ;)






Und schon bin ich wieder weg
Bis bald




Man verstand sein eigenes Wort nicht mehr......

......so ein Getöse herrschte am Samstag im Garten.
Schon die Fahrt zurück aus Braunschweig, --ich war für einen halben Tag bei Mama-- ist abenteuerlich gewesen.
In der Stadt, zwischen den Häusern, hat man gar nicht so mitbekommen, wie stark der Sturm wirklich war.
Die Straßen außerhalb zeigten jedoch schon das Ausmaß:
Überall abgerissene Aste, umgestürzte Bäume und Baumkronen, die fast waagerecht im Wind lagen.

Das Steuer krampfhaft fest in der Hand, fuhr ich die sturmgepeitschte Allee entlang und kam, nach 45 Minuten, zum Glück heile daheim an.

Da es nicht regnete und angenehm warm war, bin ich also noch in den Garten. Den Bereich mit den riesigen Lärchen und unterm Walnussbaum hab ich lieber nicht länger betreten.....es kam ständig Totholz geflogen und sogar frische Äste lagen bereits unten.




Ein Teil des Trompetenbaums hing traurig nach unten. Da hilft nur noch ganz entfernen :(




Diese Seite hing auch schon "auf halb zwölf", war aber noch nicht gänzlich abgebrochen.


Die große Birke ist hart im Nehmen. Sie hält die Stellung und stützt sogar noch einen Baumkumpel, der demnächst nur noch als Feuerholz dienen wird.

Diese Birke, völlig freistehend, am Ende unseres L-förmigen Grundstücks, ist den immensen Kräften des Sturms total ausgeliefert. Dennoch hält auch sie stand, weil wir sie regelmäßig kappen .
M I T  Dach wär die Hollywoodschaukel am Pool aber garantiert abgehoben.  

Zwischendurch gab es---- von einem Moment auf den anderen ----gespenstisch stille Sekunden in all dem Getöse,
wenn urplötzlich absolute Windstelle war. 
Doch gleich darauf fegten wieder graue Wolken heran und ich konnte in der Ferne die heranbrausenden Sturmböen hören.
Um unser Grundstück wechseln sich, in großem Umkreis,  freies Feld und Baumbestand ab, dadurch hört (und sieht)  man genau, auch bei Gewitter, wenn Unwetter und Sturm oder eine Regenwand nahen.
So kann ich ziemlich genau abschätzen, wann ich mich aus dem ganz hinteren Teil des Gartens auf den Weg machen muß, um noch rechtzeitig ins Haus zu gelangen.

Der Orkan am Samstag blies scheinbar manchmal aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig, so, daß Büsche und Bäume regelrecht hin-und hergefetzt wurden. 

Diese Schönen standen aber einfach wie eine 1 und ließen sich von all dem Chaos nicht beirren.



Da trägt auf jeden Fall der dichte Bewuchs an all unseren Grundstücksgrenzen bei. Er bricht die wilden Kräfte. Während es über mir sauste und brauste und der Wettergott tobte, stand ich selber nur in stärkerem Wind.
Sonst hätten wohl all die hohen Stauden flachgelegen.

Noch eine Etage tiefer wedelten deshalb die Halme meiner Zwergiris auch nur manchmal gelangweilt ein wenig  vor sich hin.  

Seit gestern sind wir nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr dabei, eine Grundreinigung im Garten vorzunehmen :((
Der Bach unter den Lärchen ist kaum noch zu sehen. Schon wieder ist er übersät von all den Zapfen, trockenem Altholz und frischen abgerissenen Ästen. 
Bin schon am Überlegen, ob ich mich da heut dranmache, oder es noch liegen lasse.
Morgen soll es ja schon wieder stürmisch werden.


Tschüssi und bis bald
Eure Gaby aus dem Haus amWald